Das Jägerbataillon Oberösterreich (JgB OÖ) ist ein infanteristischer Kampfverband des österreichischen Bundesheeres. Es ist ein Mobilmachungsverband (mob) und besteht hauptsächlich aus Wehrpflichtigen des Milizstandes.

 

Das JgB OÖ wurde 2006 aufgestellt und gegliedert sich in ein Bataillonskommando, eine Stabskompanie (inkl. Kampfunterstützung) und drei Jägerkompanien.

Bataillonskommandant ist Oberst DI Claus Helmhart.

 

Wer wir sind

Wir sind Unternehmer, Arbeiter, Angestellte, Beamte, Freiberufler und Studenten, die "nebenberuflich" als Soldaten ihre zivilen und militärischen Qualifikationen in das Bundesheer einbringen.

 

Deshalb haben wir uns gemeldet

Wir sind der Meinung, dass aufgrund der allgemeinen Wehrpflicht und durch ein funktionierendes Milizsystem jedermann einen aktiven Beitrag zur Wahrung unseres Staates und der Demokratie leisten kann.

 

So wie alle Soldaten des Bundesheeres bereiten wir uns heute vor, um auch morgen die sichere Freiheit unserer Heimat gewährleisten zu können, was auch immer auf Österreich zukommen möge.

Das gesamte JgB OÖ übt jedes zweite Jahr für etwa zwei Wochen. Dabei erfolgt Aus- und Weiterbildung durch die Kadersoldaten des Panzergrenadierbataillon 13, das sowohl der professionelle Partnerverband, als auch das mobilmachungsverantwortliche Kommando der „Oberösterreicher“ ist.

 

In der Zeit zwischen den Übungen erwerben wir militärische Fähigkeiten an den Kader- & Waffenschulen des österreichischen Bundesheeres und ergänzen unser Wissen im Selbststudium.

 

Folgende Waffensysteme stehen dem JgB OÖ zur Verfügung:

• Panzerabwehrrohr 66/79

• Maschinengewehr 74

• Scharfschützengewehr 69

• Sturmgewehr 77

• Pistole 80

AUFTRAG

Das JgB OÖ hält sich für Aufträge gemäß Artikel 79 B-VG (österr. Bundesverfassungsgesetz) bereit.

Dazu muss im Frieden die Einsatzfähigkeit des Bataillons durch regelmäßige Übungen, Aus- & Weiterbildungskurse aufrecht erhalten werden.

Was wir im Frieden nicht üben, werden wir im Einsatz nicht können.

USQUE AD FINEM

 

Unser Wahlspruch "usque ad finem" bedeutet, jeden Weg bis zum Ende zu gehen.

Zu tun, was getan werden muss: 

 

                          "Bis zum Ende"


Wappen

Der Schild des Bataillonswappens ist gespalten, vorne in Schwarz ein goldener, rot bezungter und bewehrter Adler, hinten eine silberne Binde in Rot, darauf im Obereck ein silbernes Edelweiß, an der Herzstelle zwei schwarze, mit der Klinge nach oben gekreuzte Schwerter und im Untereck ein silbernes Signalhorn.

Die vordere Hälfte des Bataillonswappens gleicht der vorderen Hälfte des oberösterreichischen Wappens, welches 1390 vom Habsburger Herzog Albrecht für Österreich ob der Enns gestiftet wurde. Im Bataillonswappen steht es für die territoriale Zugehörigkeit und den Bataillonsnamen.

Die hintere Hälfte enthält den rot-silber-roten österreichischen Bindenschild und steht für die Republik Österreich und das Österreichische Bundesheer.

Das Edelweiß steht für oberösterreichische Militärtradition. Es wurde 1914 vom Kommandanten des 14. Korps Erzherzog Joseph Ferdinand als Korpsabzeichen gestiftet. Das Korps umfasste die Länder Tirol (mit Vorarlberg), Salzburg und Österreich ob der Enns.

Die gekreuzten Schwerter stehen für den Soldaten, den Kampf und das Militär.

Das Signalhorn steht seit je her für das Signalinstrument der Jägertruppe.

Stützpunkt

ZEHNER-Kaserne

Kasernstraße 10

4910 Ried im Innkreis

jgbooe(at)bmlvs.gv.at

050201 – 4431304



Helvetia Versicherung: Verlässlicher Partner

Die Helvetia Versicherung AG und das JgB OÖ verbindet eine langjähriger Partnerschaft. Unseren Soldaten bietet die Helvetia als erfahrener Versicherer der Exekutive optimalen Versicherungsschutz für den Dienst:

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